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Ein Besuch im Rathaus ist für den Publikumsverkehr nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Wir sind weiterhin telefonisch (0 64 73) 91 44 – 0 , per Fax (0 64 73) 91 44 - 50, per Brief oder per Mail (stadt@leun.de) erreichbar. Alle notwendigen Behördengänge sind weiterhin nur nach vorheriger telefonischer Absprache oder über Buchung eines Termins hier Online möglich. Bei Eintritt in die Verwaltung ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (Medizinische oder FFP2-Maske) verpflichtend. 

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Eichenprozessionsspinner breitet sich wieder aus

Wetzlar/Herborn/Dillenburg (ldk): Durch das schon lang anhaltende, milde Klima breitet sich der Eichenprozessionsspinner wieder in Deutschland aus. Auch in der Region um Lahn und Dill kommt die Raupe vereinzelt vor. Der Eichenprozessionsspinner, kurz: EPS, fühlt sich im Warmen wohl und bevorzugt freistehende und von der Sonne beschienene Eichen. Das Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises rät zur besonderen Vorsicht, denn die feinen Brennhaare der Raupe können dem Menschen schaden. Bei Hautkontakt kann es zu allergischen Reaktionen, wie starkem Juckreiz, Pusteln und Quaddeln kommen. Außerdem können Atembeschwerden und Augenreizungen ausgelöst werden, wenn die Härchen eingeatmet werden. Bei besonders allergieempfindlichen Menschen sind gefährliche Situationen nicht ausgeschlossen.

 

Verhaltenstipps zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner

·         Raupen und Nester sollten niemals berührt werden

·         Sollte es doch zu einem Kontakt kommen und diese schweren allergischen Reaktionen mit Asthma und Atemnot auslösen, sollte sofort der Rettungsdienst unter 112 alarmiert werden!

·         Bereiche mit der Beschilderungen "Warnung vor dem Eichenprozessionsspinner" sollten gemieden werden

·         Windverhältnisse sollten beachtet werden, da die Brennhaare weiter getragen werden können

·         Wer mit den Härchen in Kontakt kommt und Symptome entwickelt, sollte zum Arzt gehen und ihm mitteilen, dass wahrscheinlich Kontakt mit den Haaren des EPS bestand

·         Auch unterhalb von befallenen Bäumen können am Boden liegende Brennhaare der Raupe noch jahrelang gesundheitliche Probleme auslösen

·         Bei starkem Juckreiz kann Kratzen die Gifthaare nur tiefer in die Haut treiben

·         Duschen und Haare waschen, kaltes Wasser lindert Juckreiz

·         Bei Augenkontakt mit viel Wasser spülen

·         Kontaminierte Kleidung schnell wechseln und bei mindestens 60°C waschen

 Haustiere als Überträger

Auch Wild- und Haustiere reagieren auf die Gifthärchen. Es ist ebenfalls möglich, dass Haare auf dem Tierfell haften bleiben und so an den Menschen weiter gegeben werden. Das Kreis-Veterinäramt empfiehlt, Haustiere – insbesondere Hunde nach dem Spaziergang – gut auszubürsten, um die potentielle Gefahr durch die Raupenhaare weitestgehend einzudämmen. Durch das eigene Fell ist die Haut der Hunde geschützt vor der Raupe. Wenn doch Symptome (Juckreiz) an empfindlichen Stellen, wie zum Beispiel der Nase, auftreten, sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Katzen, die Freigang haben, sollten ebenfalls gut ausgebürstet und auf Symptome hin beobachtet werden.

Wie kann man die Raupen eigentlich erkennen ?

Unschwer zu erkennen ist die „kettenförmige“ Fortbewegung des Familienverbandes auf Nahrungssuche (Eichenblätter), die an eine Prozession erinnert. Tagsüber halten sich die Raupenfamilien meist in sogenannten Gespinstnestern am Stamm oder in Astgabelungen auf.

Wie kann man die Raupen bekämpfen ?

Meist werden die Raupen ohne Einsatz von Chemikalien mit Sporen des auch in der natürlichen Umwelt verbreiteten „Bacillus thuringensis“ bekämpft. Der Erfolg dieser Maßnahme ist von verschiedenen Umgebungsbedingungen abhängig. Das Präparat wirkt zudem nur während des Raupenstadiums, wichtig ist eine Beaufschlagung noch vor der Phase, in der die Raupenhaare freigesetzt werden. Unter sorgfältiger Beachtung von Schutzmaßnahmen können die Nester auch mechanisch durch hierfür spezialisierte Unternehmen entfernt werden. Dabei wird das Nest mittels Geräten abgesaugt, die auch bei der Asbestsanierung alter Gebäude eingesetzt werden. Diese Geräte können eine Verbreitung der Haare in die Umgebung zuverlässig ausschließen.

Wer ist für die Bekämpfung zuständig ?

Der Befall von auf öffentlichem Grund stehenden Bäumen wird durch die Städte und Gemeinden bekämpft, die Abwehr auf privatem Grund liegt in der Zuständigkeit des Eigentümers.

 

Der Bürgermeister als örtliche Ordnungsbehörde

 


 
 
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 BGM Hartmann

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
sehr verehrte Neubürger und Gäste unserer Stadt,


 
im Namen der Stadt Leun heiße ich Sie auf das Herzlichste willkommen und freue mich über Ihr Interesse an unserer schönen Stadt. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, sich auf unserer Internetseite über Politik und Verwaltung, Freizeit, Kultur- und Vereine, Familienangebote sowie Wirtschafts- und Wohnungsbauthemen zu informieren. Insbesondere das Ratsinfosystem bietet Ihnen Gelegenheit, sich jederzeit hinsichtlich der aktuellen Willensbildung unserer politischen Gremien zu orientieren.

 

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